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Mieten fast so teuer wie „eigene vier Wände“

    

Eigene Immobilie bleibt sichere Kapitalanlage

   
ps/Du. Der Deutsche ist ein Sparfuchs. Wegen der angespannten Wirtschaftslage schrumpft zwar die Summe, die er zur Zeit auf die „hohe Kante“ legen kann, deutlich. Dafür ist mehr denn je Sparziel Nummer eins die eigene Altersvorsorge. Welches aber ist die beste Anlageform? Das Sparbuch? Gold? Festverzinsliche Wertpapiere?
Die eigene Immobilie oder gar die riskant-hochspekulative Aktie?

Die Antwort ist ganz einfach: Wer hohe Schwankungsbreiten, große Risiken und die derzeitige Baisse nicht scheut, investiert in Aktien. Wer jedoch sein Geld mehren, auf der sicheren Seite sein und eine hohe Rendite erwirtschaften möchte, kauft oder baut eine Immobilie. „Das Eigenheim gilt als inflationssicher und damit mehr denn je als eine wertbeständige Vermögensform“, weiß Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer beim „Verband der privaten Bausparkassen“. Dazu addieren sich die subjektiven Wertvorstellungen. „Die eigenen vier Wände gelten traditionell als eine Eigentumsform, die den persönlichen Lebensraum erweitert, der Familie mehr Freiraum verschafft und Geborgenheit und Besitzerstolz vermittelt.“ Letzterer fördert zudem die Bereitschaft zu Eigenleistung und zur Übernahme von Verantwortung für das Gebäude.

Für den Zeitraum der vergangenen 30 Jahre liest sich in Ziffern und Zahlen ausgedrückt der Vergleich der einzelnen Anlageformen wir folgt: Die jährliche Rendite bei Aktien lag bei 9,8 Prozent, bei der Immobilie bei 7,8 Prozent, bei Rentenpapieren wurde eine Durchschnittsrendite von 7,4 Prozent erzielt. Eine Anlage in Gold erbrachte lediglich durchschnittlich 4,9 Prozent und Besitzer von Spareinlagen mussten sich sogar mit nur 4,3 Prozent zufrieden geben. Anders ausgedrückt: Wer 1970 etwa 50.000 Euro in ein „durchschnittliches“ Einfamilienhaus investierte, hat dafür heute den Gegenwert in Höhe von etwa 513.000 Euro massivem Kapital zusammengetragen.